Donnerstag, 8. Februar 2018

Noch ein bisschen Winter ...




Der Februar ist in unserer Gegend oft ein heikler Monat. Wenn es bis dahin noch keinen "richtigen" Winter gegeben hat,  fallen mitunter im Februar die Temperaturen noch einmal deutlich unter den Gefrierpunkt. So wie heute, wo das Termometer just im Moment -5 Grad Celsius anzeigt.

Die eisigen Aufnahmen entstanden nicht heute, jedoch vor kurzem.



Auch im Haus ist es erstaunlich kalt, was daran liegt, da unser Haus von oben bis unten offen ist. Und wenn wir dann nicht ordentlich heizen (ohne zu lüften!), fallen die Temperaturen schnell auf 15 Grad!
Mir ist  das jedoch lieber, als wenn ich mit einem heißen Kopf in stickiger Luft aushalten muß. Lieber ziehe ich auch drinnen Outdoorkleidung an und schlinge nötigenfalls einen Schal um den Hals. Schlafen bei offenem Fenster ist auch bei diesen Temperaturen für mich ein Muss, denn sonst ist das kein erholsamer Schlaf für mich und über kurz oder lang würde ich eingehen wie die sprichwörtliche Primel.  Im warmen Federbett aber auch kein Problem!



Irgendwer, der was gegen Federbetten hat???
Der darf sich gerne hier beschweren ...




Wenig Schnee - inzwischen sogar nur noch sehr leicht überzuckert zeigen sich einige Zweige ...


Schneeglöckchen im Schnee


Der Goldlack ist auch im Winter treu ... ganz gleich in welcher Farbe er auch blüht ... er nimmt so schnell keine Witterung krumm!


Ganz hinten im Garten unterhalb der Drachenweide hat Väterchen Frost auch das Moos hübsch mit Zuckerstreuseln bedacht.


Die Waldgartenrosen sind trotzdem noch lange nicht dahin ... wenn auch einzelne Exemplare ein wenig traurig ihre Federn hängen lassen ...



Da die Hortensien schon wieder austrieben, habe ich ihnen noch etas mehr Winterschutz verpasst. Ich betrachte das Geschehen jedoch mit großer Gelassenheit. Denn selbst als mir im vergangenen Jahr die jungen Austriebe abfroren, schadete das keineswegs der späteren Blüte. Nur die Jungtriebe sahen dann eine Zeitlang unschön aus, doch damit konnte ich leben. Deswegen wäre ich nie auf die Idee gekommen, sie ihrer Blüten zu berauben, indem ich die Triebe kurzerhand abgeschnitten hätte. Schließlich will ich ja nicht jahrelang auf die Blüten warten, da überbrücke ich gern die etwas unansehnliche Zeit der abgestorbenen Austriebe ...



Und die mit Zucker überstreuten Primeln krönen den Garten ganz besonders malerisch ...  - immerhin blühen auch sie schon den ganzen Winter lang ... man möchte am liebsten zum Pinsel greifen, um dieses Kunstwerk der Natur zu malen ...



Freitag, 2. Februar 2018

Ein schöner Tag im Garten . . . und nicht gleich wegwerfen!!!




Nun hänge ich schon lange hinterher, möchte jedoch nicht versäumen, dieses Beispiel für umweltgerechte Weiterverwendung zu posten - eigentlich sollte dieses Beispiel schon zu
Traude/Rostroses ANL vom 14. November online gehen  - doch dann überschlugen sich die Ereignisse und es kam nicht mehr dazu. Ist aber auch egal, wann und zu welcher Gelegenheit ich das poste, denn sinnvolle Reparaturen haben immer Gültigkeit!




Die hohe  Weide hat ordentlich ausgeputzt und mein Mann noch ein paar untereÄste abgesägt. 
Hoch ist sie aber immer noch! Nur die dunkle Tulpen-Magnolie hat jetzt wieder etwas mehr Platz zum Wachsen ...



Wenige Weidenzweige hob ich auf, und das dickere Holz wurde inzwischen in kleinere Stücken zersägt. Ich überlege gerade, wo ich es dekorativ im Garten aufschichten könnte, denn einen Ofen haben wir nicht und kennen auch niemanden, der Holz braucht. Zumal es eh noch trocknen müßte ...
Vielleicht hat jemand von Euch Ideen für eine dekorative Verwendung solcher Holzstücke, die gleichzeitig als  natürliches Insektenhotel dienen, da sich die Insekten mit der Zeit selbständig Zugang dazu verschaffen. 




Die unermüdliche Waldgartenrose - so schön blüht sie immer noch! 
Den ganzen Winter hindurch schon!



Auch an anderen Stellen des Gartens blüht die Waldgartenrose unermüdlich!
Hier haben außerdem auch Passanten etwas davon!







Mein Mann hat diesen Klappkasten fürs Auto, als dieser auseinanderfiel, kurzerhand mit einem Metallwinkel repariert. Man braucht also nicht gleich so viel Plastik auf den Müll zu werfen! Es geht auch anders!
Denn das Plastik war nun einmal da und wenn man gleich einen neuen Plastik-Klappkorb kauft, ist der Umwelt und dem Geldbeutel bestimmt nicht gedient.

Und diese Kästen sind allerdings auch sehr praktisch und platzsparend. Ich habe Ähnliches aus anderen Materialien noch nie gesehen. Wenn man oft und viel zu transportieren hat, den Rollator oder Rollstuhl noch dazu, kommt es auf jeden Zentimeter an! Ähnliches gilt für Kinderwagen! Wir haben diese Plastik-Klappkörbe daher schon SEHR lange!

Sicher sieht "schön" anders aus, aber MUSS ein Klappkasten fürs Auto SCHÖN sein??? In dem lediglich Ware aus dem Supermarkt transportiert wird??? Für uns nicht, daher verwenden wir diesen so lange, bis er wirklich auseinander fällt! Ich halte das auch für Angeberei, wenn alles Ton-in-Ton und möglichst immer neu aufeinander abgestimmt sein muß, da es sich um reine Äußerlichkeiten handelt, die sowieso keinen Menschen interessieren! Besonders beim Auto und Einkaufen! Wenn man es neu anschafft, kann ich es ja noch verstehen .... aber nur, weil so ein Teil leicht defekt ist, muß man nicht gleich etwas Neues anschaffen! Auch dieses Plastik verrottet nicht sondern zerfällt einst in das gefährliche Microplastik! Und jede weitere Neuanschaffung aus Plastik ebenfalls!
Mir drängt sich nämlich schon lange der Eindruck auf, daß nachhaltig mit einer Mode und mit chic verwechselt wird und das ist es nun ganz und gar nicht!






Oder was das Fensterputzen betrifft ... da verwende ich nach wie vor alte Lappen, zum Beispiel Geschirrtücher, die als solche nicht mehr zu gebrauchen sind. Man muß keine Kunststofflappen extra kaufen, wenn ohnehin immer einmal alte Stofflappen anfallen, die man sich aus kaputten Handtüchern oder auch aus Kleidung, z.B. Unterwäsche, zurechtschneiden kann.

Auch habe ich noch nie diese modernen Putztücher und Mopps aus Kunststoff gekauft. Ich nehme immer noch die guten alten Wischtücher von Anno Dazumal. Die tun ihren Dienst auch heute im Jahr 2018 noch ganz prima! Dafür braucht man auch keine besonderen Vorrichtungen und Stiele, wie hier abgebildet! Das ist oft Geldschneiderei. Dafür ist mir unser Geld zu schade!

Auf dem folgenden Foto sind die Winterlinge vom Bild ganz oben noch einmal an ihrem Standort an der Terrasse zu sehen. Ganz hinten im Garten wachsen noch mehr davon, die ich vor kurzem postete.
Mehr von diesem schönen Gartentag gestern, an dem ich mir allerdings ordentlich kalte Füße in den Gummistiefeln geholt habe (trotz dicker Socken und warmer Einlegesohlen!) und einen fiebrigen Infekt, demnächst ...
Die Sonne ist eben doch noch trügerisch und wir waren Stunden im Garten, weil es so schön war ... nur der Boden ist doch noch SEHR eisig! Und Gummistiefel, auch wenn sie HUNTER heißen, halten nun mal nicht wirklich über Stunden warm genug! Anders ist unser Garten allerdings derzeit nicht zu betreten, es sei denn, man will Stunden mit der Generalreinigung von Lederstiefeln beschäftigt sein. ;-)


Sonntag, 28. Januar 2018

Pferdetränke als giftfreier Pflanz-Kübel!



Was meine Überlegungen zu Pflanzen in Baukübeln betrifft, haben zu meinem letzten Post dankenswerterweise Sigrun/Bergblumengarten und Achim Wenk/Achims Garten den Hinweis auf giftige Baukübel gegeben!

Abgesehen davon, daß ich immer an den Dingen, die ich kaufen will, schnuppere, ist es doch sehr empfehlenswert, vorher zu recherchieren, welche Materialien giftbelastet sind und ob man das, was man da kaufen will, bedenkenlos tun kann!
Das ist heute ja leider an der Tagesordnung und bei den Baukübeln von heute mit Sicherheit so.

Ich fand dazu  folgende Seiten Maurerkübel lebertoxisch?

Das folgende Bild stammt aus dem Braunschweiger Stadtgarten, über den ich hier schon berichtete und nach dessen Vorbild ich z.B. Himbeeren in Baukübel pflanzen wollte.




Dem verlinkten Artikel zufolge hatten Pferde schlechte Leberwerte, die ihr Futter aus solchen Bau-Kübeln aufnahmen.

Hier ist z.B. ein Bottich, der lebensmittelecht ist als Pferdetränke abgebildet. So etwas könnten wir dann auch für den Garten unbedenklich verwenden! Denn vergiften will ich mich ja nun nicht!Schließlich wollen wir die Himbeeren und Salate nicht zur Zierde in den Baukübeln wachen lassen!!!

Hier mache ich wiederum keine Werbung, daher kennzeichne ich dies auch nicht als solche! Es geht mir lediglich  um MEINEN Garten, meine Anpflanzungen und vor allem MEINE Gesundheit. Dieses Wissen oder das, was ich herausgefunden habe, werde ich ja wohl noch kostenlos mit der Welt teilen dürfen!

Beim Googeln finden sich außerdem zahlreiche Seiten zu diesem Thema.

Und so lese ich bsp. in diesem Reiter-Magazin, dass man Vorsicht bei Eimern aus osteuropäischem oder asiatischem Raum walten lasse solle. Es sei dort auch eine Schwarzfärbung durch Industrieruß üblich. Und das Recyclingmaterial unterliegt nicht unseren strengen Kontrollen! Da frage ich mich allerdings, wieso so etwas eingeführt und hier unbedenklich verkauft werden darf!!!


Davon abgesehen, ob ich überhaupt die Zeit für einen zusätzlichen Kübelanbau finden werde, habe ich das in diesem und im vorigen Post dann schon mal vermerkt und kann später darauf zurückgreifen ohne lange googeln zu müssen. Dafür ist ein Blog, ein Gartentagebuch schließlich da!

Da ich derzeit viel im Krankenhaus bin und dafür lange Wege zurücklegen muß - zusätzlich zu meinen anderen Erledigungen und Wegen -  kann ich hier vorläufig leider nicht immer zeitnah antworten!