Montag, 28. November 2016

Mein neuer Fächerahorn und traurige Nachrichten ...


Der Himmel bei uns am 19.11. gegen 15.30 h

Ihr Lieben, bevor ich zur Tagesordnung und damit zu meinem angekündigten Blogpost übergehe, muß ich leider eine sehr traurige Mitteilung machen - unsere liebe Renate/Renates Eckchen ist am 24.11. von uns gegangen!




Vor 16 Wochen schrieb Renate mir noch über Google+ einige rührende Zeilen, die nun für mich eine ganz besondere Bedeutung bekommen - ich kann es kaum fassen! Renate und ihre Blogs (die anderen sind wohl inzwischen längst gelöscht) kenne ich schon seit ungefähr 10 Jahren . . . Renate dichtete wunderbar, ich glaube, mich zu erinnern, dass ihre Gedichte mit denen einiger anderer Blogger zusammen  in einen GedichtbandEingang fanden, der käuflich zu erwerben war. Sie besaß die Gabe der Ermutigung und hatte selbst, als es ihr schon sehr schlecht ging, immer noch trostreiche Worte für alle anderen übrig! Das erinnert mich an meine liebe Großmutter, die ähnlich war! -  Ich habe Renate sehr bewundert und bin sehr traurig und spreche auch an dieser Stelle den Angehörigen noch einmal mein tiefstes Mitgefühl aus!

Ich habe sie nun in die Ahnengalerie meiner Blogsammlung aufgenommen (unter verstorbene Blogger-/-innen). Am Anfang des Internets lebten sie noch alle .... das Internet war schließlich Neuland, doch dann schlich sich auch in diese Welt der Tod ein . . .

Die kostenlose Kreuz-Grafik habe ich oben zwar verlinkt, verweise an dieser Stelle jedoch nochmals auf den Link!



Nun aber zum angekündigten Thema ... was aus dem  Japanischen Fächerahorn wurde.
Eigentlich wollte ich ihn ja im Topf an der Terrasse halten, doch dann habe ich es mir anders überlegt. Denn womöglich vergesse ich das Gießen im Winter und diese Ahorne sollen im Topf ziemlich empfindlich sein. Auch widerstrebt mir die Einpackerei mit Noppenfolie und anderen Materialien, so daß ich nun doch froh war, ihn in den Garten pflanzen zu können.

Schaut mal - mein lieber Mann buddelte ein Loch und pflanzte das gute Stück sogar für mich ein. :-)


Das kam nämlich so ... als ich so durch den Garten schlenderte und mir versuchte vorzustellen, wo der Ahorn evt. doch später wachsen könnte, fiel mir auf einmal auf, dass in der Gartenmitte alles noch sehr frei ist und auch bleiben wird, denn bis dahin breitet sich keiner unserer vorhandenen Bäume aus! Somit ist die Sonneneinstrahlung dort immer sehr hoch. Daher würde ein wenig mehr Schatten an dieser Stelle nicht schaden, so dachte ich (ja ja, eine Pflanzenliebhaberin oder -sammlerin (als die ich mich jedoch an sich nicht betrachte), findet immer eine Ausrede, gell!) ;-) :-)
Und so kam es, dass der Ahorn an dieser Stelle am Kopfende des "weißen Beetes" seinen Platz bekam.

Das nächste Bild mag die Freifläche verdeutlichen, die jedoch in natura noch viel weitläufiger wirkt. An der Stelle, wo der kleine Ahorn nun steht, habe ich die Schneeflocke platziert. Wird das eine Augenweide werden!!! :-)



Mit Sicherheit wandern in den nächsten Jahren einige Pflanzen dann weiter. Erst einmal ist es okay so. Einige von Euch kennen schließlich auch den Wandergarten. :-)

Es ist sicherlich zu erkennen, was aus den Hortensien geworden ist. So richtig hat sich ihr Laub in diesem Jahr nicht herbstlich verfärbt, es wurde dann plötzlich ganz braun und hängt noch an den Sträuchern. Das sieht sehr unschön aus, aber ich traue mich nicht mehr an die Hortensien heran. Letztes Jahr habe ich einiges Unschöne entfernt, mit der Quittung, daß sie in diesem Jahr kaum blühten! ;-)

Da steht er also, der kleine Ahorn ... und da er wohl nicht ganz rote oder dunkelrote Blätter tragen wird, habe ich noch eine zweite Ausrede, mir im kommenden Jahr auch noch einen dunkelroten Schlitzahorn zuzulegen, der dann wohl an der Terrasse im Topf bleiben wird! *lach*



Die Birke im Topf ist dagegen VIEL unempfindlicher und übersteht den Winter auch völlig uneingepackt. Und wenn nicht, ist es auch kein Problem, denn junge Birken findet man wirklich überall!  Und auch wenn der Topf fotomäßig so klein aussieht, habe ich der Birke in diesem Jahr doch einen größeren Topf spendiert. Sie soll nur nicht gleich verwöhnt werden und einen zu großen Topf bekommen, denn schließlich soll die Birke ein Groß-Bonsai bleiben!



Jetzt fängt mein Garten wirklich so langsam an, mir Spaß zu machen. :-) Meinem Rücken allerdings weniger ... daher seht es mir ein wenig nach, wenn ich derzeit nicht ganz so viel hier bin, da ich sehr viel unterwegs bin, ob zur Physiotherapie oder zum Fitnesstraining, denn speziell der Crosstrainer wie zum Beispiel der Sportstech Elite Crosstrainer CX650 Elliptical* ist ein wahres Elixier für kranke Rücken. Darüber schrieb schon die bekannte Fernsehmoderatorin und Journalistin Nina Ruge in ihrem Buch Das Geheimnis eines gesunden Rückens*. Täglich 30 Minuten auf den Crosstrainer und ihr seid die Rückenprobleme auch ohne Operation los! Denn Frau Ruge hatte, wie das MRT nachwies, bereits eine ausgeprägte Stenose .... doch mehr will ich hier nicht verraten. Das Buch befindet sich auch in meinem Besitz. Nur der innere Schweinehund und vor allem auch die Zeit, von der man immer glaubt, sie fehle, halten einen zuweilen vom Fitnesstraining ab. Dann beschäftigt man sich mit allem Möglichen, pusselt viel zu viel im Haus und auch im Garten herum, anstatt gezielt etwas für seine Problemzonen zu tun, denn das funktioniert nicht mit ein bißchen Wandern, joggen oder Treppensteigen oder gar durch Gartenarbeit, die ja eher das Gegenteil bewirkt . . .  leider - wenn das so einfach wäre, bräuchten unsere Spitzensportler auch nichts anderes! ;-) Bei denen steht sogar das moderne EMS-Training auf dem Plan. Anders jedoch als es gemeinhin angepriesen wird - als "nur 1 x pro Woche" Sport würde ausreichen und das über Jahre hinweg, wird hier EMS lediglich gezielt zu Reha-Zwecken eingesetzt! Laßt Euch also nicht täuschen!" EMS ist kein Ersatz für Ausdauer- und Kraftsport und für Langzeittraining nicht geeignet!





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Sonntag, 27. November 2016

Erster Advent






Einen schönen ersten Advent wünsche ich allen meinen Lesern mit diesen Bildern vom adventlichen Schmuck am und im Haus. Dieses Mal zieren goldene Sternchen und rote Herzen den Strauch vorm Fenster am Haus neben der alljährlichen Beleuchtung.

Das Adventsgesteck ist bewußt sehr schlicht gehalten.


In Kürze dann der angekündigte Gartenpost.

Freitag, 25. November 2016

Lost Places #11 - - in der Stadt und auf dem Land





Heute habe ich auch endlich einmal wieder ein Lost Place - d.h. ich hätte schon noch andere zum Posten, doch die Zeit reicht hinten und vorn oft nicht. Denn seit meine Mutter so krank ist seit nunmehr 1 1/2 Jahren, ist NICHTS mehr so, wie es einmal war.

Nun aber zu den Lost Places von Sigrun/Steiniger Garten.
Dieses Haus wirkt so ziemlich abbruchreif - zunächst dachte ich - oh - ein 'Lost Place' - doch wenn man genauer hinschaut, entdeckt man die Plakate, aus denen hervorgeht, daß dieses Haus wohl renoviert wird. Wenn es auch schon länger in diesem Zustand verharrt . . .







Das Haus steht in Braunschweig an der Güldenstraße 5 und beherbergte früher einen An- und Verkauf - ich habe vor allem alte Bücher in Erinnerung, es kann aber sein, daß dort auch Antiquitäten verkauft wurden. Auf diese Straßenseite verschlug es mich eher selten,deshalb nahm ich den Laden eher von Weitem wahr.


Vorn am Gehweg versperren hohe Absperr-Gitter den Eingang. Ob das Haus einsturzgefährdet ist, entzieht sich meiner Kenntnis. Auch habe ich bei meiner Schnell-Recherche leider nichts über das Haus finden können, auch nicht im Archiv unserer Tageszeitung, da die Suchfunktion zu viele Ergebnisse für diese Straße lieferte.




Doch nun zu einen offenbar wirklichen Lost Place in einem der Nachbarorte. Einst muß das einmal ein stattlicher Bauernhof gewesen sein.


Längst überwuchert "Unkraut" dieses Grundstück, das Dach ist löcherig und das schöne alte Fachwerkhaus windschief. Ein wenig erinnert das Gehöft an unseren damaligen Resthof, der jedoch nicht ganz so heruntergekommen war!


Die gefährlich windschiefen und zerbröckelnden Mauern, die das Grundstück zum Teil begrenzten, sind längst entfernt ...

Mit den Fensterrahmen liebäugelte ich schon lange ... ich hoffe ja, an solch ein Fenster einmal heranzukommen - das wäre eine schöne Deko für unseren Garten.


Fonts Lateinaus & Jester

Eines Tages wurde ein Holzgestell vor dem Grundstück errichtet, das über ein neues mehrgeschossiges Objekt mit 30 modernen Eigentumswohnungen informierte, welches an diesem Platz entstehen sollte.

Die Bevölkerung protestierte. Denn ringsumher stehen entweder Gehöfte oder ältere Einfamilienhäuser. Dabei sah die geplante Anlage gar nicht so schlecht aus.

Eines Tages war der Investor des 7,4 Millionen-Projektes jedoch pleite, zuvor spielten sich noch einige Szenen ab, z.B. wurde bei Nacht und Nebel das Bauschild gezielt beschmiert. Unsere Zeitung berichtete ständig über das Objekt.

Und jetzt steht das Haus da, verfällt so vor sich hin, das Bauschild ist längst wieder abgebaut und keiner weiß, was wird. Inzwischen hat die Gemeinde das Grundstück gekauft.

Um das alte Bauernhaus ist es schon schade, aber wer will es heute schon auf sich nehmen, ein so großes Haus mit dem entsprechenden Areal drum herum zu rein privaten Zwecken zu sanieren? Noch dazu ist die Lage nicht die allerbeste.


Nächstes Mal dann wieder Garten ... ich muß doch berichten, was mit meinem neuen Ahornbäumchen passierte . . .

Dienstag, 22. November 2016

Japan Ahorn Bibel



Wer hätte das gedacht! Eben schrieb ich noch über ihn und malte mir aus, wie ich mir ein solches Bäumchen im nächsten Jahr besorgen würde . . .  denn im Winter hätte ich ja genug Zeit, mir den passenden Platz dazu auszudenken .... doch als ich gestern einkaufen fuhr, machte ich - mehr aus Gewohnheit - noch einen Schlenker in die Gartenabteilung des betreffenden Supermarktes und da stand ER .... der Einzige! Auf dem Preisschild stand irgendwas um die 7 Euro .... an der Kasse erfuhr ich dann, daß er noch einmal reduziert wurde auf sage und schreibe 4 Euronen. Wenn das kein Schnäppchen ist! :-)



Und so kam ich schon jetzt an einen Acer palmatum ’Orange Dream’ - Fächerahorn 'Orange Dream' (keine Werbung, nur zwecks Anschaulichkeit)




Die Höhe ist hier zwar bis 5 m angegeben, doch im Topf und später Kübel soll sich sein Wachstum sehr in Grenzen halten und genau das habe ich vor!

Bei der Pflanzung muß ich nun einen humosen, kalkarmen Boden berücksichtigen. Später soll starke Sonneneinstrahlung im Wurzelbereich vermieden werden. Im Topf zwar nicht immer ganz so einfach, doch das Bäumchen wird zunächst einmal an der Terrasse stehen, wo diese Gefahr nicht so hoch ist.

In diesem Forum schaute  ich dann auch noch während des Supermarkt-Besuches nach, um mich zu informieren, ob dieser Ahorn sich tatsächlich für Topfpflanzung eignet. Dort las ich auch von der  Japan-Ahorn-"Bibel" Japanische Ahorne J.D. Vertress *  - und ich überlege nun wirklich, mir dieses Buch zuzulegen. Denn wer weiß, ob dieser Ahorn der Einzige bleibt!

Vermutlich wird er nun nicht ganz so rot, aber doch orange-rot, wie sich das so liest. Wenn der Ahorn mir  zu wenig Rot ist, kann ich mir dann ja immer noch einen tief- oder dunkelroten zulegen. Dabei kann mir diese Ahorn-Bibel sehr behilflich sein, denn das Buch enthält eine Auflistung aller kübelverträglichen Ahorne mit den jeweiligen Standortansprüchen. Wer hätte bei DEM Preis nicht zugegriffen. Im Grunde hab' ich das arme Bäumchen vor dem Umkommen gerettet. :-)

Und jetzt muß ich schnell einen passenden Topf oder Kübel besorgen. Und auch die richtige Erde - Anleitung fand ich auf dieser Seite. (ebenfalls keine Werbung!)

Der Ahorn scheint ein Flachwurzler zu sein  und soll einen nach oben hin breiteren Kübel bevorzugen, der gerne flacher sein kann. Ton wird als vorteilhafter angegeben, auch Steingut oder Keramik. Die Erde sollte dieser Seite zufolge ca. 10 Prozent Blähton und gebrochenen Schiefer enthalten. An Letzteren ist sicherlich schwieriger heranzukommen. Ich habe ihn im Handel bewußt noch nicht gesehen. Staunässe und lehmige Erden sind dagegen der sichere Tod eines Ahornes und genau so ist unser Gartenboden an vielen Stellen. ;-)
Die Drainageschicht aus Tonscherben oder Blähton ist für mich obligatorisch - ohne diese pflanze ich nie in Töpfe!



Stellt sich also nun nur noch die Frage zur Topfgröße. Und für die Überwinterung, was besonders den Schutz des Wurzelwerkes vor Frost betrifft, muß ich noch Noppenfolie, Kokosmatten oder Ähnliches besorgen. Diese  Isolierschicht sollte ca. 10 cm dick sein. Bei Noppenfolie hätte ich Bedenken, ob der Baum dann noch atmen kann??? Aber gut, der Topf bliebe ja nach oben hin offen ...

Sogar die Triebe sollen im Winter mit Sackleinen oder Fichtenreisig bedeckt werden.

Bei Birke und Weide im Topf erübrigten sich bislang diese Maßnahmen. Scheinbar sind diese Bäume absolut unempfindlich. Aber gut, der japanische Ahorn stammt auch nicht aus unseren Gefilden.

Das Bäumchen steht jetzt in einem Topf von etwa mehr als 20 cm Durchmesser!

Was meint Ihr, welche Topfgröße ich nehmen sollte? 

Montag, 21. November 2016

Award von Heidi



Heidi/Heidis grüne Ecke hat mir diesen Award verliehen. Ich fühle mich sehr geehrt, auch wenn ich - eigentlich - keine Awards mehr annehmen wollte, wie wohl die meisten Blogger inzwischen. Ich blogge ja schon seit es Blogs gibt und davor noch auf statischen Webseiten, man kann also sagen, daß ich seit dem Jahr 2000 dabei bin. Und die Awards grassierten schon damals in einer Art Schneeballsystem durchs Internet. Woher dieser Begriff stammt, ist hier ganz anschaulich erklärt und wurde irgendwann dann auch auf die Blog-Awards bzw. Internet-Awards übertragen (die es zu der Zeit schon für Webseiten-Gestaltung gab, noch bevor überhaupt an die heutigen Blogs zu denken war).

Bei Heidi möchte ich nun gerne eine Ausnahme machen, denn ich sehe, wie viel Mühe Heidi sich gegeben hat und außerdem ist sie mir sehr sympathisch!

Vorab will ich jedoch mitteilen, daß ich selbst keine anderen Blogger nominieren möchte - vielmehr darf sich jeder, der sich angesprochen fühlt, den Award gerne mitnehmen. Denn die Entscheidung fiele mir einfach zu schwer - es gibt so viele schöne, lesenswerte Blogs, Bloggerinnen mit viel Fachwissen oder einem ganz besonderen Schreibstil, herrlichen Bildern. . .  so daß ich mich einfach auf 3 Bloggerinnen nicht festlegen wollte. Außerdem haben die meisten ohnehin den Vermerk "No awards" auf ihrem Blog.

Meine anderen Awards findet ihr übrigens in meiner Blogsammlung.



Heidi hat nun 11 Fragen im Zusammenhang mit dem Award gestellt, die ich gern beantworten will.


1. Was bedeutet Dir Dein Gartenblog?

Mein Gartenblog ist in erster Linie mein Garten-Tagebuch. Ich habe mit diesem Blog am 24.  März 2010 begonnen, um alle Gartensituationen festzuhalten und weil ich irgendwann den Eindruck hatte, mein Garten geht in meinem anderen Blog unter. Vor allem bedeutet mein Blog auch Entspannung vom Alltag für mich und ich schätze die Kommunikation mit anderen Gartenbloggern, den Austausch, die gegenseitige Inspiration und die Vermehrung des Wissens auf diesem Wege.


2. Eine Zauberfee kommt zu Dir und Du hast einen Wunsch bezüglich Deines Gartens frei. Was wünschst Du dir?

Ich würde mir meinen jetzigen Garten an einen anderen Ort wünschen mit einem anderen Haus. ;-)


3. Was spricht in Deinen Augen für oder gegen einen Nutzgarten?

Generell bin ich immer für Nutzgarten. Im eigenen Garten weiß man, was man hat, wenn all diese Dinge mit "zide" in der Endung nicht zur Anwendung kommen. - Für mich persönlich möchte ich jedoch keinen reinen Nutzgarten mehr. Ich halte den Aufwand speziell bei Nutzgärten für ungleich höher. Wenn man adäquat ernten will, ist dieser nicht unerheblich. Mir gefällt außerdem das Mischmasch auf einem relativ kleinen Gartenraum rein optisch nicht so sehr, daher käme für mich ein Nutzgarten nur in einem relativ großen Garten infrage, den man grob in zwei Bereiche teilen kann - Zier- und Nutzgarten.


4. Dürfen bei Dir im Garten auch Brennnesseln wachsen und warum?

Bei mir dürfen sie nicht nur, sie MÜSSEN hier wachsen! Die Brennessel ist eine der wertvollsten Heilpflanzen. Ich möchte sie nie mehr missen! Brennesseln haben mich nach einer schweren OP mit hohem Blutverlust schnell wieder auf die Beine gebracht. Ich brauchte keinerlei Eisenpräparate! Von denen ich ohnehin nicht viel halte. Leute, laßt Brennesseln wachsen! Wenigstens in einem kleinen Eckchen. Brennesselwurzelauszug in Alkohol ist ein wunderbares Haarwuchs-Anregungsmittel, und die Brennessel hilft noch bei so allerlei anderen Beschwerden. Man kann sie übrigens sogar roh essen - ganz feingewiegt in Quark. Probiert es mal aus! Wem der Geschmack solo nicht zusagt, Schnittlauch dazu oder Kresse zum Beispiel ...


5. Welche Größe hat Dein Garten und bist Du zufrieden damit?

Um die 400 qm - den Vorgarten nicht mit eingerechnet. Arbeitsmäßig ist er mir manchmal schon zu groß, ideenmäßig jedoch viel zu klein. ;-) Doch wir wollen mal bei den Realitäten bleiben . . . 


6. Kommt in Deinem Garten Chemie zum Einsatz – wenn ja, zu welchem Zweck?


Generell lehne ich Chemie im Garten ab, muß jedoch zugeben, zumindest an der Terrasse schon diese Ameisendosen verwendet zu haben bzw. Pulver, denn unser Garten ist ein Ameisen-Pool. Das ist dann schon nicht mehr schön!


7. Hast Du einen Lieblingsplatz in Deinem Garten?

Der Platz unter der hohen Weide ist der bislang einzige, an dem man sich im Sommer unter den langen Wedeln ein wenig zurückziehen kann. An dieser Stelle vermittelt unser jetziger Garten fast ein wenig Waldgarten-Feeling (unser voriger Garten, nach dem dieser Blog benannt wurde)


8. Was war Dein größter Fehler in Deinem Garten und wieso?

Da muß ich jetzt echt überlegen .... mein größter "Fehler" ist vermutlich das enge Beieianderpflanzen von Sträuchern - doch dies hat andererseits einen guten Grund - je enger man anfangs pflanzt, desto mehr und dichter wächst es und sieht nicht so lange so kahl aus - später auslichten geht da noch immer ... ist allerdings schade um die Pflanzen, wie ja am Beispiel Wolliger Schneeball ersichtlich (der nun aber sogar wieder austreibt! *freu*)


9. Welches Möbelstück würdest Du nicht hergeben wollen und warum?

Möbelstück? Im Garten? Denn davon gehe ich in diesem Zusammenhang aus ....
Im Garten wäre es der Gartenspiegel sofern man den als "Möbel" bezeichnen kann *lach*
Im Haus .... schwierige Frage ...  unser alter Wohnzimmerschrank, der Schrank mit der Windrose, aber auch ein Schränkchen aus meiner frühen Kindheit. Möbel mit Geschichte also, die wir besitzen, seit unsere Kinder auf der Welt sind und die vermutlich an sie weitervererbt werden.


10. Zum Jubiläum eines Reiseveranstalters gewinnst Du eine Reise Deiner Wahl.
Wohin wird Deine Reise gehen?

Wenn ich die freie Wahl hätte, auf das Galápagos-Archipel, dafür würde ich sogar meine Flugangst überwinden. Mit Seekrankheit habe ich nämlich absolut keine Probleme! :-)
Denn seit ich alles rund um die Galápagos-Affäre gelesen habe, fasziniert mich Galápagos um so mehr .... im Speziellen würde ich Floreana einen ausgiebigen Besuch abstatten.
Und um ehrlich zu sein, ohne einen Gewinn käme ich da wohl in diesem Leben auch nicht mehr hin. ;-) ;-) ;-)


11. Welches ist Dein liebstes Gartenbuch?

Das kann ich so jetzt wirklich nicht beantworten. Es gibt so viele Gartenbücher, die ich mag. Früher waren es die Bücher der Marie Luise Kreuter, meine ersten Gartenbücher überhaupt. Auch die besonderen Betrachtungen des Jürgen Dahl habe ich gern gelesen und durch ihn erst gelernt, daß man Lilienzwiebeln essen kann. ;-) Auch wenn ich sie noch nie verkostete ... In jüngerer Zeit kamen so viele wunderbare Gartenbücher auf den Markt, ich nenne hier nur mal das der Elke Schwarzer (Günstig gärtnern), in dem es um heimische Pflanzen für den Garten geht, speziell auch nicht ganz so große Reihenhausgärten, für mich immer wieder ein Nachschlagewerk, wenn ich mich für ein Gehölz entscheiden will...


Vielen lieben Dank noch einmal, liebe Heidi, nun habe ich den Post doch eher geschafft und es hat sogar viel Spaß gemacht!

Liebe Post, Herbstlaub fegen und Weiden-Mulch



Einige Tage war es nun ruhig hier - es gab vieles im Garten aber auch an anderen Stellen zu tun. Zeigte ich zuletzt frostige Bilder, ist es inzwischen sogar relativ warm geworden mit über 10 °C. Noch immer ist nicht alles Laub von der hohen Weide heruntergekommen. Doch vieles davon habe ich auf den Beeten als Mulch und Winterbedeckung verteilt. Ich hoffe, die Bodenstruktur verbessert sich dadurch und Schnecken vermehren sich nicht  überproportional, denn ein paar dieser kleinen Nacktschnecken (dieser Post) (ihre Eier zeigte ich hier) gibt es auch in unserem Garten, in welchem Garten wohl auch nicht. ;-)



erste vorweihnachtliche Anklänge ....
der Gartenspiegel wird bis zum Frühling frostsicher im Haus verwahrt ....
gern hätte ich ihn auch im Winter dort stehen gehabt .... doch sicher ist sicher!



Zuerst einmal möchte ich mich aber sehr herzlich bei Dani/Garteninspektor bedanken, denn dort habe ich ein Buch gewonnen, das am Wochenende in meinem Briefkasten steckte, nachdem ich die richtige Antwort auf dieses Bilderrätsel wußte. Na, hättet Ihr es erraten??? 



Über das Buch mit dem Titel Richtig einwintern: im naturnahen Garten *
freue ich  mich sehr, denn es kommt mir jetzt gerade recht! Auch über die wunderschöne Karte mit Gartenmotiv! Ich hoffe, es ist o.k., liebe Dani, wenn ich mir Dein Gewinnspiel-Bild für diesen Post ausgeliehen habe. Vielen herzlichen Dank auch noch einmal an dieser Stelle!!! Demnächst werde ich dann mal über meine Erkenntnisse aus dem Buch berichten.

Außerdem erreichte mich auch liebe Post von Ursula/Elderbeary. Da hab' ich jetzt ein richtig schlechtes Gewissen, denn ich kam noch gar nicht dazu, Adventspackerl vorzubereiten. Bei mir geschieht das immer erst auf den letzten Drücker. ;-) Vielen herzlichen Dank auch an Dich, meine liebe Ursula! Über die wunderschönen Sachen habe ich mich sehr gefreut!



So sieht es jetzt im Limelight-Beet aus. Mit den Hortensien wie überhaupt einigen Gewächsen ist es in diesem Jahr seltsam. Das Laub hatte wenig Zeit, sich richtig schön zu verfärben und nun sind die Blätter an dem einen Tag, als der Frost über uns hereinbrach, einfach verfroren. Blätter anderer Gewächse, wie ich ja schon anmerkte, z.B. das der Felsenmispel, sind noch überhaupt nicht rot geworden! Ende November 2015 war das allerdings auch nicht anders!

Dieses Beet ist nun auch mit dem Weidenlaub bedeckt. Einige mißtrauische Blicke folgen mir bei meinem Tun stets ... (hoffentlich weht nichts auf die Straße ..... Sauberkeit und Ordnung sind nun mal des Deutschen höchstes Gut!)

Ich hoffe, daß ich den Mulch nicht zu dick aufgetragen habe. Doch wenn ich mir die Wälder so anschaue - dort liegt natürliches Mulch ja auch zentimeterhoch. Dann dürfte dies auch eigentlich kein Problem für niedrigere Stauden sein. Zumal Weidenblättchen ja recht schmal und fein sind. Vom Rasen heißt es ja immer, er könnte unter einer Laubschicht ersticken??? Mit ganz dünn Mulch auftragen ist es speziell bei unserem zähen Boden aber auch nicht getan, wenn  seine Struktur sich nachhaltig verbessern soll! Also Fachfrauen und Eure Ansichten bitte vor!

2011 schrieb ich aber bereits aufgrund eines Tipps des NDR, dass die Laubschicht unter Gehölzen gut 15 cm ausmachen darf!


Was da hinten links etwas unordentlich aussieht, ist der teilweise auseinander genommene Lesesteinhaufen, den ich nun erst im nächsten Jahr weiter abbauen kann. Wir wollen die vielen Steine nicht behalten und müssen nun erst einmal eine Möglichkeit finden, sie loszuwerden.

Ob ich die Waldgartenrose wohl aus dem Hortensienbeet wieder entferne? Im Grunde besitze ich ja einige dieser selbstgezogenen Rosen und auf Dauer ist es wohl nicht gut, wenn Hortensien und Rose so nahe beieinander stehen oder was meint Ihr? Ein Hingucker war sie ja trotz alledem an dieser Stelle, denn die Hortensien blühen bekanntlich nur begrenzte Zeit.

Das viele Weidenlaub reicht sehr gut für all meine Beete. - Auch rings um die Koreatanne ist alles gut verpackt. In diesen Bereich hatte ich auch die Prachtglocke/Enkianthus gepflanzt, die mich jetzt mit ihrem schönen Laub überrascht! Siehe auch die Collage ganz oben! Auf die Blüte bin ich ja schon SEHR gespannt!!!



Und so sieht es im Sternmagnolien-Beet nun aus. Einige Astern habe ich dort ausgerissen, denn so viele kleinblütige weiße Stern-Astern muß ich nun wirklich nicht haben. Sie vermehren sich auch sehr. Jetzt steht die kleine Sternmagnolie relativ frei und unbehindert und in gebührlichem Abstand kommt dann erst wieder eine Hortensie. Ebenfalls in diesem Beet wächst aber auch eine Rosa Rugosa und auch der Ginkgo. Wie das hier einmal langfristig wird, steht noch in den Sternen. Ein paar Jahre wird es sicher ganz gut so gehen und dann sehen wir zu gegebener  Zeit einfach weiter, sagt die Hacker-Gärtnerin in mir. :-)


Und dies ist das "weiße Beet" - völlig reinweiß ist es nicht, doch überwiegend stehen darin Weißblühende. Bisher hält das Laub gut in den Beeten, denn heute hatten wir einen heftigen Wind, der das lose auf der Wiese liegende Laub durch die Gegend tanzen ließ. In den Beeten habe ich es auch mit Zweigstückchen von Sträuchern und Bäumen beschwert.


Am Rande dieses Beetes steht zur Straßenseite hin die weißblühende Scheinkerrie die nun auch Samenstände trägt. Ich freue mich schon, wenn dieser Strauch größer wird! Sein Blattwerk ist schon sehr schön, doch die weißen Blüten sind etwas ganz Besonderes!



Auch den Zwischenraum zwischen der Holzwand des Nachbarn und den Kantensteinen an der Grenze zum Nachbargarten habe ich mit Weidenlaub ausgestopft. Mit dieser Maßnahme hoffe ich, den lästigen Giersch einmal loszuwerden, der immer wieder von drüben herüberwächst. Dann kam mir noch die Idee, mit meinen Betonkuchen, die inzwischen nur noch nutzlos im Garten herumstanden, das Ganze zu beschweren. Mein Mann will im nächsten Frühjahr diese Lücke mit einigen der überzähligen Steine aus dem Lesesteinhaufen ausfüllen. Nichts gegen Giersch im Allgemeinen, doch an dieser Stelle kann er richtig lästig werden, da ich im Sommer kaum dort herankomme, um ihn regelmäßig herauszureißen und dann schon mal übersehe, wenn der Giersch zu blühen anfängt.

Nicht schön, aber selten! ;-) ;o)



Vier Tage Pause, weil so Einiges los war .... dann hatten wir am Wochenende noch Besuch, es wurden mehrere Kuchen gebacken - eine Schoko-Orangen-Torte, eine Apfeltorte mit Florentiner-Guß ...  und wir gingen mit Freunden in dieses schöne Restaurant, in dem wir schon im September logierten, essen. Doch dieses Mal im Dunkeln ... daher hatte ich auch meine neue Kamera nicht mit und habe nur Handyfotos gemacht.

Meine Freunde auf Instagram habe ich auf dem Laufenden gehalten, denn Instagram ist auch gut von unterwegs mal eben schnell am Handy zu bedienen, der Blog jedoch nicht.



Bevor ich es vergesse, hier noch der Neuaustrieb des Wolligen Schneeballs für Silke/Wildwuchs unter Aufsicht - in diesem Post wuchs er noch in voller Größe am Zaun in schönster Herbstfärbung. Schweren Herzens hatte ich ihn dann zugunsten des Ilex geopfert - so glaubte ich . . . doch nun treibt er wieder aus .... ob ich ihn an dieser Stelle niedrig halten kann??? Mit solchen Dingen habe ich leider keine Erfahrung ... andere Gärten .... andere Situationen ...






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Mittwoch, 16. November 2016

Rotlaubige Gehölze für meinen Garten



Hier und da ließ ich es sicherlich anklingen, habe mir bisher aber auch noch nie die Mühe gemacht, jene rotlaubigen (auch Blattschmuck-Gehölze genannt) oder auch rot bezweigten Gehölze zusammenzustellen, die in einem Garten wie dem jetzigen, der  ungefähr 400 qm misst, passen würden.
Denn es fehlen eindeutig Gehölze mit rotem Laub, denn unser Garten zeigt im Oktober/November doch ein ziemlich tristes oder eher gelb-grün-braun dominiertes Bild.

Und wenn ich mein Bildarchiv auf meiner Festplatte so durchstöbere, wie ich das in den letzten Tagen getan habe, fallen mir nur sehr wenige Bilder rotlaubiger Gehölze in die Hände. Was auch beweist, daß mir diese Gehölze in unserer Gegend sehr selten aufgefallen sind, es sie also faktisch kaum gibt. Denn sie hätten mich magisch angezogen. :-)

Der Wilde Wein zählt auch zu meinen Favoriten und inzwischen wächst er ja auch in diesem Garten wieder - doch in der Ecke neben dem Gartenhaus kommt er noch nicht so gut zur Geltung.  Er müßte sich schon ein wenig mehr ausbreiten können und kommt auch mit dem Schlingknöterich des Nachbarn ins Gehege. Die folgende Aufnahme aus Braunschweig-Riddagshausen stammt von Oktober 2012.



Zuerst googelte ich mich also durchs Internet - auch wenn ich schon einige Rotlaubige im Visier hatte, die mir auf meinen Walkingrunden begegneten und doch sind das wie schon angeklungen, nur Wenige, die meist sehr schnell ihr schönes leuchtendes Laub verlieren.

Das flammende Feuer der Ahornblätter im Oktober hat freilich etwas, doch ist das mit rotem Laub nicht zu vergleichen. Wenn auch Orange und in Anklängen Rottöne enthalten sind.



Ganz anders der Schlitzahorn vom ersten Foto ganz  oben - das ist ein Rot, wie ich es mir wünsche! Die Herbstfärbung des Schlitzahorns ist einfach prächtig, wie die Bilder der Google-Suche beweisen.

Und wenn das dann noch so einfach ist, wie Christine vom Hexenrosengarten mir hier schrieb - der Schlitzahorn also auf einen Hochstamm veredelt ist und fächerörmig herab wächst, nicht höher als 1,60 m wird bei einem Durchmesser von allerdings bis zu 2 Metern, ist es eine Überlegung wert, denn bis der Ahorn 2 Meter Durchmesser erreicht, dauert es gewiss auch noch einmal einige Zeit! Außerdem kann man den Schlitzahorn auch im Kübel halten, doch das werde ich nicht tun. Der Schlitzahorn ist somit kleiner als andere Fächer-Ahorne!


Acer palmatum Dissectum Garnet (keine Werbung!) hat es mir auch mit seiner dunkleren Laubfärbung angetan. Diese Gehölze dürfen allerdings nicht zu nass stehen. In einigen Bereichen unseres Gartens staut sich jedoch das Wasser im tonig-lehmigen Boden. Da heißt es, eine geschickte Auswahl zu treffen.

Für diese Art des Ahorns hieße es dann allerdings, einen wirklich schönen Platz zu finden! 
Darüber mache ich mir dann ab Frühling weitere  Gedanken . . .

Schade, daß der Schlitzahorn ja ein Baum wird - denn sonst würde ich dieses undefinierbare Gehölz vor unserem Fenster entfernen und anstelle dessen diesen Ahorn setzen. So könnten wir den Anblick auch gleich vom Fenster aus genießen.



Diese Brombeerblätter fotografierte ich im Oktober 2013 - eine vermutlich kurze Pracht - so intensiv habe ich die Dauer der Blattfärbung und das Halten der Blätter an den Brombeersträuchern noch nicht beobachtet. Den Wenigsten dürfte jedoch bekannt sein, daß man aus Brombeerblättern einen hervorragenden, fermentierten Tee bereiten kann.Da im Internet überall schon darüber geschrieben wurde, erspare ich mir an dieser Stelle den genauen Herstellungsprozeß und habe das Ganze einfach entsprechend verlinkt. Dieser Tee gilt auch als Schwarztee-Ersatz.


Rotlaubig und sicher giftig. So ganz  kann ich das Gehölz jetzt nicht identifizieren. Ein Schneeball vermutlich.  Das Foto ist etwas ungünstig geraten und stammt aus meinem Foto-Archiv von August 2010.

Ich habe also beschlossen, Rotlaubige und Rotzweigige oder Rotblätterige müssen her!!! Und das möglichst bald, damit der nächste November noch mehr Farbe zeigt!  Denn einen überwiegend gelben Garten  mag ich auf Dauer dann doch nicht.

Gelb färbt sich auch das  Laub der Rosa Rugosa - Kartoffelrose ...


Wenn Gelb auch zweifellos seine Reize haben kann - wie die Magnolie im goldenen Sonnenlicht - Bild von November 2015.



Der neue Schneeball färbte sich in diesem Jahr zwar auch - er wuchs allerdings nach dem Einpflanzen nicht einen Zentimeter weiter. Ich gehe davon aus, daß dieser Umstand mit der Wurzelausbildung zusammenhängt. Denn so hat es auch der kleine Walnußbaum vorm Haus gemacht, der immer noch nicht mehr als seine zwei Zweiglein trägt. - Die Bildung eines umfangreichen Wurzelwerkes geht dann zunächst zu  Lasten der Ausbildung neuer Zweige. Diese Geduld habe ich gerne, wenn dann im nächsten Jahr wenigstens neue Zweige entstehen!



Der Heilige Bambus hat auch ein betörend schönes rotes Laub. Allerdings wäre diese Pflanze eher für Kübel geeignet, da nicht sehr frostfest. Doch an der Terrasse stelle ich mir dieses Gehölz berauschend vor.
Der Himmelsbambus gehört zur Familie der Berberitzen.

Was ich sonst noch so fand, sind auch noch der Lebkuchenbaum Cercidiphyllum japonicum (auch Japanischer Kuchenbaum genannt), dessen Laub im Herbst nach Lebkuchen duftet und der im Waldgarten stand. Dieser Baum kann allerdings SEHR hoch werden, deshalb kommt er für diesen Garten nicht mehr in Frage.

Auch Blutpflaumen sind immer wieder schön anzusehen mit ihrem dunkelroten Laub, doch auch darauf werde ich im jetzigen Garten verzichten. Die wenn auch hübsche rosa Blüte währt außerdem nicht sehr lang. Es existiert jedoch eine Zwerg-Form Prunus cistena.

Zum Schluss komme ich noch zu den rotlaubigen Stauden .... und Gräsern . . . 

Da wo die Bleiwurz im Sommer mit ihren blauen Blüten entzückt, verzaubert sie im Herbst mit ihrem roten Laub - diese Staude hat sich schon sehr schön ausgebreitet und ist an  zwei Stellen des Gartens mittlerweile zu finden.



Am rotblätterigen Japanischen Blutgras hatte ich in diesem Jahr schon viel Freude - ich werde es nun für den Winter noch gut verpacken müssen.


Der Schneefelberich hat inzwischen auch sein Laub rot verfärbt und verzaubert damit hinten im Garten die ansonsten herbstlich nicht so dekorative Ecke neben dem Gartenhaus. Eine wunderbare Investition - er darf sich dort hinten sehr gern noch weiter ausbreiten!


Und das Schattenglöckchen bzw. Japanische Lavendelheide Pieris japonica oder Schattenglöckchen wächst bereits auch seit 2014 hier. Der feuerrote Austrieb erscheint jedoch erst im Frühjahr.



Nicht zu vergessen die Hortensien, die ihre Blätter zum Teil auch rötlich verfärben oder die Heuchera. . . . 




Die Eichblatthortensie hat für mich das schönste Herbstlaub aller Hortensien, und ich  überlege tatsächlich, ob ....... aber diese Hortensien werden recht stattlich - ich sollte wohl lieber darauf verzichten . . . 

Eigentlich doch schon ganz schön Rot, unser Garten. 

Rot hin oder her - eins weiß ich genau - den Schwarzen Schlangenbart kann ich nicht widerstehen, seit ich ihn bei Ingrid/Alles was mir gefällt und mich bewegt gesehen habe. Seine glänzend schwarzen Perlen sehen aber auch zu schön aus!  Daher kommt er auch sogleich auf die Wishlist. -)